Mehrfamilienhaus in Gotha

Nicht nur wir Menschen freuen uns über Spätsommerwetter – auch der Wohnungsschimmel fühlt sich momentan wohl. In der Übergangszeit wird seltener gelüftet als im Hochsommer – und die Heizung läuft noch nicht. So steigt die relative Luftfeuchtigkeit, schlägt sich an kühlen Stellen nieder und Schimmel entsteht.
Richtiges Lüften sowie bewusstes Heizen auch in der Übergangszeit reichen häufig aus, um Schimmelbefall vorzubeugen. Ausgenommen sind Wände, die durch Bauschäden wie kaputte Rohre, undichte Dächer oder schlecht gedämmte Bauteile feucht werden. Am einfachsten kontrolliert man Luftfeuchtigkeit und Temperatur mit einem Thermo-Hygrometer oder einem „Klimagriff“, der am Fenster anzeigt, wann gelüftet werden muss.
Fünf Tipps gegen Schimmel
Zwölf Liter Wasser produziert eine vierköpfige Familie täglich beim Wohnen, u.a. durch Duschen, Kochen, Wäschetrocknen und normale Atemluft. Bereits mit einfachen Regeln kann es gelingen, diese Feuchtigkeit aus der Wohnung zu bekommen.